Leben und Tod

 Leider können wir auf unserer Mission nicht nur Leben retten. In den vergangenen Tagen mussten wir auch tote Menschen bergen. Auch sie bringt die MS Aquarius an Land.

 

 

 

 

Ankunft und erster Einsatz Mission VII

 Nachdem die Juventa ihr Einsatzgebiet vor der libyschen Küste erreicht hat, kam es gleich zum ersten Einsatz. Um die 150 Flüchtende konnten durch die gut aufeinander abgestimmte Crew sicher aufgenommen und in Kooperation mit SOS mediterranee und ihrem Schiff MS Aquarius an Land gebracht werden.

 

 

 

 

SOS-med.eu auf neuer Mission!

In der Zeit nach der Rückkehr aus Chios hat sich viel getan - bei SOS-med galt die Aufmerksamkeit der Planung und Umsetzung eines neuen Projektes.

 

Aus den Erfahrungen der letzten Projekte entstand der Wunsch, das eigene technische Interesse und Know-How noch mehr für die Rettung von Flüchtenden einzusetzen.

 

Um helfen zu können, müssen Flüchtende auf dem Meer natürlich überhaupt erst entdeckt werden. Besonders auf hoher See und/oder bei Nacht ist das Auffinden von Booten und Menschen eine große Herausforderung. Das ist genau der Bereich, wo SOS-med sich gerne verstärkt einbringen möchte. Aus der stark verminderten Zahl der auf den griechischen Inseln Ankommenden, aber der dramatischen Situation am zentralen Mittelmeer - besonders auf der Fluchtroute zwischen Libyen und Italien - ergibt sich die Verlagerung des Engagements dorthin. Gerade jetzt versuchen hier sehr viele Menschen vor dem Einbruch des Winters noch Europa zu erreichen.

 

SOS-med kooperiert dabei mit der Organisation "Jugend rettet" und begleitet die Mission VII dieser engagierten Crew um einerseits mit technischer Unterstützung vor Ort zu sein und andererseits die Gegebenheiten an Bord abzuschätzen, um die Hilfsmittel zur Beobachtung auf weiteren Missionen gegebenenfalls noch auszubauen.

 

Mit an Bord ist diesmal bereits ein eigens zusammengestelltes fernsteuerbares Kamerasystem mit Gimbal-Stabilisierung, das den Beobachtungsradius der "Juventa" stark erweitern soll und später an einem Helikite (Mischung aus Drachen und Heliumballon) geflogen werden soll. Von einem Schiff aus selbst ist ja die überschaubare Distanz wegen der Erdkrümmung nicht besonders groß. Ein gutes Nachtsichtgerät soll die Crew beim Entdecken der Boote in der Nacht unterstützen.

 

Es ist SOS-med immer ein großes Anliegen, Möglichkeiten zur Hilfe zu finden, die zwar effektiv sind, aber auch - im entsprechenden Rahmen - leistbar bleiben. Natürlich braucht es für gute und notwendige technische Hilfsmittel nicht nur viel (oft unbezahlbares) Know-How, sondern auch finanzielle Ressourcen.

 

Jede Spende ist daher herzlich willkommen und eine große Unterstützung! Danke!

 

Wir werden euch so gut als möglich auf dem Laufenden halten!

Alles Gute der Mission VII von "Jugend rettet"! diesmal mit technischer Unterstützung von SOS-med.eu

 

 

PS: und was ist mit Lotte? - Lotte ist leider in einem schlechten Zustand und der Motor wird über den Winter gewartet. Wie/Wo und ob sie dann im nächsten Jahr wieder im Einsatz sein wird, wird sich noch zeigen...